WEEKLY JAZZ AT THE MARSOEL BAR Frühling 2018


Januar / Februar


 Do. 11. Januar 2018 Tribute to Grant Green

 

Der amerikanische Gitarrist Grant Green kam durch den Boogie-Woogie und den Rhythm and Blues zum Jazz. Sein Spiel wurde stark durch die Musik von Charlie Christian und Charlie Parker beeinflusst. Für die Plattenfirmen Blue Note und Verve nahm er unzählige Alben auf, unter anderem auch mit Joe Henderson, Lee Morgan, Hank Mobly und Sonny Clark.

 

Dominik Eberle: Guitar

Michael Neff: Trumpet, Flugelhorn

Christoph Senn: Piano

Lucas Schwarz: Bass

Georgios Mikirozis: Percussion

Rolf Caflisch: Drums

 

 

Do. 18. Januar 2018 Tenor Madness

 

Sonny Rollins, anlässlich seines 80sten Geburtstages und der Aufnahme in die American Academy of Arts and Sciences: «Ich habe immer noch die gleichen Gefühle, wenn ich an die Freedom Suite denke und ich wünsche mir immer noch Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit. Das ist Jazz. Daran glaube ich, und so bin ich.»

 

Clau Maissen: Tenor Saxophone

Andreas Ebenkofler: Piano

Rees Coray: Double-Bass

Rolf Caflisch: Drums

 

 

Do. 25. Januar 2018 Remembering the Music of Esbjörn Svensson Trio

 

Andi Schnoz (Guitar), Marc Jenny (Double-Bass), Martina Berther (E-Bass) und Rolf Caflisch (Drums) nehmen sich den Kompositionen und Konzepten eines der einflussreichsten europäischen Jazz-Trios der letzten 25 Jahre an. Elemente der Pop- und Rock-Musik, des Drum’n’Bass sowie der freien Improvisation wechseln sich mit durchgestalteten Arrangements, die in der amerikanischen Jazz-Tradition verwurzelt sind, ab. Die vielschichtigen, teils elektronischen Klangerweiterungen und die treibenden Rhythmen kreieren eine energetische und spannungsgeladene, stets atmende und weiträumige Musik.

 

 

Do. 01. Februar 2018 Forgotten Standards with Special Guest Patrick Bianco

 

Das Real Book beinhaltet mit mehr als 400 Jazz-Standards eine Sammlung von Kompositionen, die ständige gespielt wurden und die unterschiedlichen Stilentwicklungen überdauert haben. Diese Standards sind die musikalische Schnittmenge der Jazz-Musiker, und ermöglichen sehr häufig ein unkompliziertes und spontanes Zusammenspiel, auch unter fremden Musikern.

 

Claude Diallo (Piano), Christoph Sprenger (Double-Bass), Rolf Caflisch (Drums) und Patrick Bianco (Saxophone) präsentieren Standards, welche selten interpretiert werden und die aus Ihrer persönlichen Sicht etwas in Vergessenheit geraten sind.

 

 

Do. 08. Februar 2018 Hagenlocher Morgenthaler Jenny Caflisch

 

Jürgen Hagenlocher (Saxophone), Robert Morgenthaler (Trombone), Marc Jenny (Double-Bass) und Rolf Caflisch (Drums) treffen an diesem Abend zum ersten Mal aufeinander. Jeder bringt einige seiner Lieblings-Tunes mit ins Marsoel.

 

 

Do. 15. Februar 2018 The Return of the Brecker Brothers

 

Das im Winter 2017 erstmals vorgestellte Programm The Music of the Brecker Brothers, um die Kompositionen der Brüder Michael Brecker (Saxophone) und Randy Brecker (Trumpet, Flugelhorn), geht in die zweite Runde.

 

Stefan Widmer: Saxophone

Claudio Bergamin: Trumpet, Flugelhorn

Dominik Eberle: Guitar

Sören Dokter: Keyboards

Dave Maeder: Bass

Rolf Caflisch: Drums

 

 

Do. 22. Februar 2018: St. Gallen – Rom Express / Schnoz Jenny Caflisch

 

St. Gallen – Rom Express

Im 2017 erhielt der St. Galler Jazzpianist und Komponist Josquin Rosset vom Kanton St. Gallen ein Atelierstipendium mit dreimonatigem Aufenthalt in Rom. Dort erkundigte er die Jazzszene, komponierte von Rom inspirierte Stücke und lernte die Musiker Stefano Carbonelli (Gitarre), Jacopo Ferrazza (Kontrabass) und Valerio Vantaggio (Schlagzeug) kennenlernen. Mit ihnen und den St. Galler Jazzmusikern Michael Neff (Trompete) und Jonas Knecht (Saxofon) wird Josquin Rosset am 22. Februar 2017 im Kulturhaus Marsoel in Chur im Rahmen der Konzertreihe «Weekly Jazz» seine römischen Kompositionen erstmals aufführen.

 

Schnoz Jenny Caflisch

Die drei Musiker Andi Schnoz (Gitarre), Marc Jenny (Kontrabass) und Rolf Caflisch (Drums) verbindet eine jahrelange intensive Zusammenarbeit in unterschiedlichsten Formationen. Das Trio arbeitet mit unterschiedlichen Musikern zusammen und bringt themenspezifische Programme zur Aufführung. Der Fächer reicht dabei von traditionellem Jazz über Neuinterpretationen von Frisell- oder EST-Musik bis zu Chansons, freier Improvisation, Filmmusikquiz, Stummfilmvertonung und souliger Tanzbeinmusik. Dieses vielseitige und lustvolle Musikmachen zelebrieren sie im Trio exzessiv. Das Spielfeld bilden Jazzstandards, interpretiert wird jenseits von Gut und Böse – frisch, farbig, voller Energie und mit dem Gestus zeitgenössischer Gitarrentrios – offen, groovig, verspielt und vielseitig…

 

März


Do. 01. März 2018 Forgotten Standards with Special Guest Amik Guerra

 

Das Real Book beinhaltet mit mehr als 400 Jazz-Standards eine Sammlung von Kompositionen, die ständige gespielt wurden und die unterschiedlichen Stilentwicklungen überdauert haben. Diese Standards sind die musikalische Schnittmenge der Jazz-Musiker, und ermöglichen sehr häufig ein unkompliziertes und spontanes Zusammenspiel, auch unter fremden Musikern.

 

Claude Diallo (Piano), Christoph Sprenger (Double-Bass), Rolf Caflisch (Drums) und Amik Guerra (Trumpet & Flugelhorn) präsentieren Standards, welche selten interpretiert werden und die aus Ihrer persönlichen Sicht etwas in Vergessenheit geraten sind.

 

 

Do. 08. März 2018 HANRETI / R-Tunes preschenta: Pascal Gamboni & Rees Coray

 

HANRETI

Ein egomanischer Selbstfindungstrip, ein mystischer Name in Pseudoesperanto, nackte und kompromisslose Musik. Hanreti ist ein Statement, ein Experiment, eine Momentaufnahme im Schaffen von fabelhaften Schweizer Musikern, das in keine Schublade passt, weil es nicht passen will. Lieder, getragen vom hinkenden und hüpfenden Herzschlag eines Verliebten oder Selbstmörders, kryptische Texte, in prophetischem Wahnsinn vorgetragen: Die Luzerner Band Hanreti bringt nach «Alt F» (2015) und «Cuetrigger» (2016) mit «Deep Sea Dream» ihre dritte Platte heraus.

 

Hanreti begann als Skizzensammlung des Sängers und Multiinstrumentalisten Timo Keller, der zuvor nur für andere Musiker und die Schublade geschrieben hatte. Hanretis Herz und Hirn und Hauptsongwriter ist ein Soundtüftler, der mit offenen Ohren durch die Welt streunt und dabei schwammartig Musik sammelt, von Folk bis Funk, von Soul bis Jazz, von Indie-Rock bis Hip-Hop. Früh schon hat Keller zur Unterstützung Drummer Mario Hänni an Bord geholt, der präzise eiert und shuffled wie kein zweiter und mit Witz und unglaublichem Musikverständnis Beats dekonstruiert, rekontextualisiert und reduziert. Geerdet werden die Experimentatoren durch den Bassisten Rees Coray, der sich scheppernd abarbeitet und ackert und die renitenten Beats durch seine Geradheit erst perfektioniert. Vollendet wird das Quartett durch den Gitarristen Jeremy Sigrist, dessen musikalische Finesse die Songs erst vollendet und ausmacht. Der stilsicher und reduziert die letzten Lücken eines Hanreti-Songs füllt, die Lieder erst zu Klangmauern macht.

 

Pascal Gamboni & Rees Coray

“Veta Gloriusa” ist eigenwillig, ungewöhnlich, dennoch sehr gefällig – ein kleines Meisterwerk eben.

 

 

Do. 15. März 2018 Parco Molo / Tenor Madness

 

Parco Molo

Die Band Parco Molo besteht aus den fünf Mitgliedern Jérôme Keel (Drums), Lea Huber (Bass), Annaka Minsch (Keys/Vocals), Marco Grischott (Gitarre/Vocals) und Stephan Michel (Gitarre/Vocals). Kennengelernt an der Kantonsschule und gegründet als Neujahrsvorsatz, spielen sie einen Mix aus Pop und Jazz.

 

Tenor Madness

Sonny Rollins, anlässlich seines 80sten Geburtstages und der Aufnahme in die American Academy of Arts and Sciences: «Ich habe immer noch die gleichen Gefühle, wenn ich an die Freedom Suite denke und ich wünsche mir immer noch Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit. Das ist Jazz. Daran glaube ich, und so bin ich.»

 

Clau Maissen: Tenor Saxophone

Andreas Ebenkofler: Piano

Rees Coray: Double-Bass

Rolf Caflisch: Drums

 

 

Do. 22. März 2018 Bettina Tuor meets Schnoz Jenny Caflisch

 

Dem Studium an der Jazzschule folgte ein längerer Aufenthalt in New York und Weiterbildung bei Sheila Jordan, Richie Beirach und Darmon Meader (New York Voices). Seither hat Bettina Tuor sich als Interpretin des Great American Songbooks einen Namen gemacht. Ihre Vorliebe für Improvisation zeigt sich nicht nur im traditionellen Scatgesang, sondern auch im instrumentalen Gebrauch der Stimme.

 

Die drei Musiker Andi Schnoz (Gitarre), Marc Jenny (Kontrabass) und Rolf Caflisch (Drums) verbindet eine jahrelange intensive Zusammenarbeit in unterschiedlichsten Formationen. Das Trio arbeitet mit unterschiedlichen Musikern zusammen und bringt themenspezifische Programme zur Aufführung. Der Fächer reicht dabei von traditionellem Jazz über Neuinterpretationen von Frisell- oder EST-Musik bis zu Chansons, freier Improvisation, Filmmusikquiz, Stummfilmvertonung und souliger Tanzbeinmusik. Dieses vielseitige und lustvolle Musikmachen zelebrieren sie im Trio exzessiv. Das Spielfeld bilden Jazzstandards, interpretiert wird jenseits von Gut und Böse – frisch, farbig, voller Energie und mit dem Gestus zeitgenössischer Gitarrentrios – offen, groovig, verspielt und vielseitig…

 

 

Do. 29. März 2018 The Return of the Brecker Brothers

 

Das im Winter 2017 erstmals vorgestellte Programm The Music of the Brecker Brothers, um die Kompositionen der Brüder Michael Brecker (Saxophone) und Randy Brecker (Trumpet, Flugelhorn), geht in die zweite Runde.

 

Stefan Widmer: Saxophone

Claudio Bergamin: Trumpet, Flugelhorn

Dominik Eberle: Guitar

Sören Dokter: Keyboards

Dave Maeder: Bass

Rolf Caflisch: Drums

 

April / Mai


Do. 05. April 2018 Tribute to Grant Green

 

Der amerikanische Gitarrist Grant Green kam durch den Boogie-Woogie und den Rhythm and Blues zum Jazz. Sein Spiel wurde stark durch die Musik von Charlie Christian und Charlie Parker beeinflusst. Für die Plattenfirmen Blue Note und Verve nahm er unzählige Alben auf, unter anderem auch mit Joe Henderson, Lee Morgan, Hank Mobly und Sonny Clark.

 

Dominik Eberle: Guitar

Michael Neff: Trumpet, Flugelhorn

Christoph Senn: Piano

Lucas Schwarz: Bass

Georgios Mikirozis: Percussion

Rolf Caflisch: Drums

 

 

Do. 12. April 2018 Claudio Bergamin invites

 

Als freischaffender Musiker und Komponist ist Claudio Bergamin nebst seinen eigenen Band Projekten Cara, Smooth Trio und offbeat jazz4tett in verschiedenen Stilrichtungen und Besetzungen anzutreffen, so zum Beispiel in Musicals, Big Bands, Salsa und Pop Projekten. Seit 2009 gehört er zur Band von Salto Natale von Gregory und Rolf Knie. 2011 gewann Claudio Bergamin mit Alexia Gardener und dem offbeat Trio den Swiss Jazz Award.

 

 

Do. 19. April 2018 Mingus Ah Um

 

Martin Wyss (Double-Bass), Uli Binetsch (Trombone), Claudio Bergamin (Trumpet & Flugelhorn) und Rolf Caflisch (Drums) interpretieren Werke von Charles Mingus. Der als streitlustig und temperamentvoll geltende Bassist neigte eher dazu seine Musiker, und ab und an auch sein Publikum, anzubrüllen, als eine auf Hochglanz polierte Komposition zu spielen.

 

 

Do. 26. April 2018 Gabriela Krapf meets Schnoz Jenny Caflisch

 

Gabriela Krapf hat Gesang am Conservatorium van Amsterdam und am AIM in Wien studiert. Im Jahre 2000 ist sie in die Schweiz zurückgekehrt und hat seither mit vielen verschiedenen Formationen und MusikerInnen in den unterschiedlichsten Stilrichtungen von Pop über Folk bis Jazz gearbeitet. Vor allem mit ihren eigenen Bands: Lobith (popjazz), The Homestories (lo-fi pop), Krapf (folkjazz). Zur Zeit spielt sie meist mit ihrer neusten Combo Gabriela Krapf and Horns (singer/songwriter souljazz) und der Appenzeller Jazzkapelle (folkjazz).

 

Die drei Musiker Andi Schnoz (Gitarre), Marc Jenny (Kontrabass) und Rolf Caflisch (Drums) verbindet eine jahrelange intensive Zusammenarbeit in unterschiedlichsten Formationen. Das Trio arbeitet mit unterschiedlichen Musikern zusammen und bringt themenspezifische Programme zur Aufführung. Der Fächer reicht dabei von traditionellem Jazz über Neuinterpretationen von Frisell- oder EST-Musik bis zu Chansons, freier Improvisation, Filmmusikquiz, Stummfilmvertonung und souliger Tanzbeinmusik. Dieses vielseitige und lustvolle Musikmachen zelebrieren sie im Trio exzessiv. Das Spielfeld bilden Jazzstandards, interpretiert wird jenseits von Gut und Böse – frisch, farbig, voller Energie und mit dem Gestus zeitgenössischer Gitarrentrios – offen, groovig, verspielt und vielseitig…

 

 

Do. 03. Mai 2018 Tenor Madness

 

Sonny Rollins, anlässlich seines 80sten Geburtstages und der Aufnahme in die American Academy of Arts and Sciences: «Ich habe immer noch die gleichen Gefühle, wenn ich an die Freedom Suite denke und ich wünsche mir immer noch Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit. Das ist Jazz. Daran glaube ich, und so bin ich.»

 

Clau Maissen: Tenor Saxophone

Andreas Ebenkofler: Piano

Rees Coray: Double-Bass

Rolf Caflisch: Drums

 

 

Do. 10. Mai 2018 Around Richie Beirach

 

Andreas Ebenkofler (Piano), Gabriel Meyer (Double-Bass) und Rolf Caflisch (Drums) setzen sich mit dem Schaffen des US-Amerikanischen Pianisten Richie Beirach auseinander, der neben traditionellem und zeitgenössischem Jazz auch klassische Musik komponierte.

 

 

17. Mai 2018 The Blues and the Abstract Truth

 

Das im Winter 1961 aufgenommene Album stellt nicht nur eine Selbsterforschung des Saxophonisten Oliver Nelson dar, sondern auch eine Erforschung von Stimmung und Struktur des Blues. Unter der Leitung von Mario Haltinner (Saxophone) interpretieren Jonas Knecht (Saxophone), Clau Maissen (Saxophone), Michael Neff (Trumpet, Flugelhorn), Christoph Senn (Piano), Dave Maeder (Upright-Bass) und Rolf Caflisch (Drums) diesen Meilenstein der Jazz-Geschichte.

 

 

Do. 24. Mai 2018 The Return of the Brecker Brothers

 

Das im Winter 2017 erstmals vorgestellte Programm The Music of the Brecker Brothers, um die Kompositionen der Brüder Michael Brecker (Saxophone) und Randy Brecker (Trumpet, Flugelhorn), geht in die zweite Runde.

 

Stefan Widmer: Saxophone

Claudio Bergamin: Trumpet, Flugelhorn

Dominik Eberle: Guitar

Sören Dokter: Keyboards

Dave Maeder: Bass

Rolf Caflisch: Drums



«WEEKLY Jazz at the Marsoel Bar» ist ein Zusammenschluss von über 75 professionellen Kulturschaffenden aus dem Kanton Graubünden, der Schweiz sowie dem angrenzenden Ausland. Ziel ist es, die verschiedenen Jazz-Stilrichtungen und jazzverwandten Stile einem möglichst breitem Publikum zugänglich zu machen, sowie die Musikszene zu festigen und den nationalen Austausch zu fördern. Seit 2008 wurden 300 Konzerte durchgeführt.

 

Der Eintritt ist frei! Die Konzerte finden jeweils am Donnerstag ab 20.30 Uhr in der Marsoel Bar in Chur statt.  

 

Als Passivmitglieder, Gönner oder Paten können die Zuschauer «WEEKLY Jazz» auf freiwilliger Basis unterstützen.